Pro Move – Mit Veränderungen gelassen umgehen

Warum ein Workshop zum Umgang mit Veränderungen?

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Unternehmen bewegen sich in einem dynamischen Umfeld. Veränderungen sind und bleiben an der Tagesordnung. Die Beschäftigten müssen sich immer wieder auf neue Aufgaben und teilweise auch auf neue Teams einstellen. Das führt nicht selten zu Verunsicherungen und Belastungen, was den ohnehin schon „stressigen“ Arbeitsalltag zusätzlich erschwert. Unzufriedenheit, Leistungsminderung und ein Anstieg der Krankenzahlen sind mögliche und weit verbreitete Folgen der zunehmenden Belastungen am Arbeitsplatz.

Ziel dieses Workshops ist es, Ängste der Beschäftigten, die mit den Veränderungen im Unternehmen einhergehen, aufzufangen und deren Blickwinkel auf den Wandel zu verändern. Zudem sollen die Teilnehmer befähigt werden, kompetent und gelassen mit den alltäglichen Belastungen umzugehen. Dazu werden ihnen Techniken an die Hand gegeben, die die Veränderung von stressverschärfenden Denk- und Verhaltensmustern ermöglichen. Die Teilnehmer trainieren außerdem, ihre eigenen Bedürfnisse deutlicher wahrzunehmen und ihr Handeln in den Dienst der eigenen Werte zu stellen. Am Ende des Workshops haben die Teilnehmer eine persönliche Handlungsstrategie zum gesunden Umgang mit Veränderungen und den alltäglichen Belastungen erarbeitet.

Welche Inhalte erwarten die Teilnehmer?

Um die Teilnehmer für das Thema Stress zu sensibilisieren, geht es in dem ersten Teil des Moduls primär um die Vermittlung von Hintergrundwissen. Hier sollen Fragen wie „Wie entsteht Stress?“ und „Welche Auswirkungen hat Stress insbesondere Veränderungsstress auf mich und meinen Körper?“ geklärt werden. Die Teilnehmer lernen zudem, in welchen Phasen dieser Prozess abläuft.

Anschließend sollen eigene Stressoren und stressverschärfende Reaktionsmuster analysiert und offen gelegt werden. Diese sollen im weiteren Verlauf – mit den entsprechenden Techniken – gezielt bearbeitet werden. Im Fokus des Seminars steht  das Erlernen eines konstruktiven Umgangs mit Stress, Veränderungen und Unsicherheiten. Die Teilnehmer sollen befähigt werden, negative Gefühle und Gedanken bewusst wahrzunehmen. Es sollen entsprechend eigene Emotionen, Denkmuster und Glaubenssätze im Zusammenhang mit Veränderungen und Stresssituationen thematisiert, analysiert und schließlich bearbeitet werden. Dazu werden praktikable Techniken zur Emotions- und Gedankenregulation vermittelt. Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, in Sinn und Bedeutung sowie in die soziale Unterstützung zu haben, sind wichtige Ressourcen, wenn es um die Bewältigung von Veränderungsstress geht. Hierzu ist es wichtig, sich der eigenen Stärken und Erfolge bewusst zu werden, um das eigene Selbstvertrauen zu stärken. Auch die Beschäftigung mit den eigenen Werten und Lebenszielen stiftet Sinn und hilft, negative Gefühle abzupuffern. Weiterhin kann auch ein positives soziales Umfeld sowie konstruktive Teamtreffen dabei helfen, Angst, Trauer und Wut besser und schneller zu verarbeiten und den Blick wieder auf das Positive richten zu können. In diesem Zusammenhang soll den Teilnehmern verdeutlicht werden, wie wichtig dieser positive Blick für das Wohlbefinden ist. Ganz nach dem Motto „Raus aus der Opferrolle, rein in die Gestalterrolle“ sollen entsprechend die positiven Seiten der bevorstehenden/eigetroffenen Veränderung erarbeitet werden. Ziel ist es, dass die Teilnehmer mit einer positiven Einstellung zu den (kommenden/erfolgten) Veränderungen aus dem Workshop gehen und diese als Chance zur Verbesserung begreifen. Um das Gelernte gut in den Alltag intergieren zu können und sich selbst zum Tun zu motivieren, soll final ein verbindlicher Handlungsplan zum Umgang mit Stress und Veränderungen erstellt werden. Aufbauend auf den erarbeiteten Zielen werden konkrete Handlungsanleitungen, Zeitpläne, Routinen und Belohnungen zur Aufrechterhaltung der Motivation festgelegt.

Inhalte im Überblick

  • Interessante Zahlen und Fakten rund um das Thema Stress und Veränderung
    • Ursachen: Wie entsteht Stress überhaupt?
    • Auswirkungen: Was machen Stress und Veränderungen mit mir und meinem Körper?
    • Phasenmodell der Veränderung
  • Welche Farbe zeigt meine Stressampel? – Persönliche Analyse der eigenen Stressauslöser und stressverschärfenden Denk- und Verhaltensmuster
  • Erlernen eines konstruktiven Umgangs mit Stress, Veränderungen und Unsicherheiten
    • Emotionsregulation
      • Den falschen und überhöhten Denkmustern und Glaubenssätzen auf der Spur
      • Körperliche Distanzierung durch verschiedene Entspannungs-verfahren
      • Gedankliche Distanzierung durch Verfremdung von Gedanken
      • Emotionale Distanzierung durch Akzeptanz und eine offene Kommunikation mit und über den Betroffenen, Steigerung der Empathiefähigkeit
      • Umformulierung von falschen und überhöhten Annahmen
    • Den Fokus auf das Positive lenken, eigene Ressourcen checken, Werte und Ziele bestimmen (Resilienz)
      • Was mir im Leben wichtig ist
      • Meine Fähigkeiten, Erfolge und Stärken
      • Meine Ziele
      • Mein soziales Umfeld
      • Die positiven Seiten der Veränderung
    • Die Lösung im Blick: Gemeinsames Erarbeiten einer persönlichen Handlungsstrategie (Selbstmotivation)

Methoden kurz und kompakt

  • Theoretischer Input
  • Wissenschaftliche Testverfahren
  • Einzelreflexion
  • Partner- und Kleingruppenübungen
  • Moderierte Plenumsdiskussion
  • Kollegiale Beratung

Wie lange dauert ein Workshop und wie viele Personen können daran teilnehmen?

Für den Workshop ist ein Zeitrahmen von ein bis zwei Tagen vorgesehen. Pro Workshop können maximal 15 Teilnehmer/innen teilnehmen.

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